Zwischen Weihnachten und Neujahr Wäsche zu waschen gilt in vielen deutschen, österreichischen und schweizerischen Familien als Unglück bringend. Der Volksglauben besagt, dass wer in dieser Zeit Wäsche wäscht oder aufhängt, den Tod in die Familie holt oder zumindest Unglück anzieht. Ob man sich daran hält, ist natürlich jedem selbst überlassen, doch der Brauch hat tiefe historische Wurzeln und ist bis heute in vielen Haushalten lebendig.
Woher kommt der Glaube, zwischen Weihnachten und Neujahr keine Wäsche zu waschen?
Die Tage zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar (Dreikönige) werden in der Volksüberlieferung als „Rauhnächte“ bezeichnet. In dieser Zeit, so der alte Glaube, sind die Grenzen zwischen der Welt der Lebenden und der Toten besonders dünn. Geister und Dämonen, darunter die wilde Jagd angeführt von Wotan oder später dem Teufel, sollen durch die Nacht ziehen.
Aufgehängte Wäsche galt dabei als besonders gefährlich. Die Geister könnten sich in den nassen Tüchern und Hemden verfangen oder die Kleidung als Leichentuch für ein Familienmitglied nutzen. Wer also Wäsche zwischen Weihnachten und Neujahr wäscht und draußen aufhängt, riskiere, dass jemand aus der Familie im nächsten Jahr sterben würde. In manchen Regionen reichte schon das Waschen im Haus, um Unglück anzuziehen.
Wäsche waschen zwischen Weihnachten und Neujahr: was sagen verschiedene Regionen?
Der Aberglaube ist nicht überall gleich stark verbreitet. In ländlichen Gebieten Bayerns, Österreichs und der Schweiz wird er häufiger ernst genommen als in Großstädten. Auf Diskussionsplattformen wie Reddit berichten viele Nutzer, dass der Brauch fest in ihrer Familientradition verankert ist, während andere ihn nie gehört haben. Das zeigt: Es handelt sich um einen regionalen Volksglauben, keinen allgemeingültigen Brauch.
In manchen Familien gilt das Verbot nur für das Aufhängen von Wäsche im Freien, in anderen ist sogar das Waschen in der Maschine tabu. Wieder andere beschränken das Verbot auf die eigentlichen Rauhnächte (meist die Nächte vom 25. Dezember bis 5. Januar) oder nur auf die Nacht vor dem 1. Januar.
Praktisch gezien: wat zijn de gevolgen als je het toch doet?
Uiteraard zijn er geen wetenschappelijk bewezen gevolgen als je tussen Kerst en Nieuwjaar was. Het gaat puur om volksgeloof en traditie, niet om een feitelijk gevaar. Als je gezin de gewoonte heeft dit te respecteren, is het slim om daar rekening mee te houden, bijvoorbeeld om onnodige familiediscussies te vermijden. Wil je toch wassen, kies dan voor de wasmachine binnenshuis en hang niets buiten op, ook als compromis.
Wil je de was juist wel doen in deze periode, dan is er geen enkele praktische reden om dat niet te doen. De wasmachine draait gewoon, de was wordt schoon, en er gebeurt verder niets. Veel mensen pakken de rustiger dagen juist aan om achterstallige was weg te werken.
Andere verboden tijdens de Rauhnächte
Het wasgoed-verbod staat niet op zichzelf. In de volksoverlevering gelden tijdens de Rauhnächte meer verboden. Zo zou je geen linnengoed buiten mogen hangen, geen lawaai mogen maken en niet mogen spinnen of weven. Al deze verboden komen voort uit hetzelfde idee: de geesten niet uitdagen of in de war brengen. Het verbod op wassen is dus onderdeel van een breder patroon van bescherming en respect voor de „gevaarlijke“ periode rond de jaarwisseling.
Wer also den Brauch ernst nehmen möchte, der hält einfach vom 25. Dezember bis mindestens zum 1. Januar keine Wäsche auf. Wer ihn als Aberglauben betrachtet, kann die Zeit genauso gut für einen Waschtag nutzen, ganz ohne schlechtes Gewissen. Wichtig ist vor allem, dass Familientraditionen respektiert werden, denn in vielen Haushalten löst ein Wäschekorb in dieser Zeit mehr Diskussionen aus als die Wäsche selbst.




