Eine gut geplante Terrasse sowie sinnvoll angelegte Wege werten einen Garten nicht nur optisch auf. Sie erfüllen auch eine gewisse Funktion. Der Außenbereich wirkt strukturierter und verweist auf verschiedene Bereiche, die einen Garten durchaus interessanter machen. Damit sowohl die Terrasse als auch alle Wege lange Freude bereiten, gilt es über Möglichkeiten, Anlegung und Materialwahl nachzudenken.
Welche Materialien kommen für Terrasse und Wege im Garten infrage?
Es stehen viele verschiedene Steine und Platten für den Außenbereich zur Verfügung, die den eigenen Garten verschönern können und gleichzeitig einen wertvollen Nutzen liefern. Dabei sollte jedoch nicht nur die Optik, sondern auch die Eigenschaften bedacht werden. Die Materialauswahl beeinflusst nicht nur die Gartenatmosphäre, sondern auch die anschließenden Pflegemaßnahmen.
Naturstein
Platten und Steine aus Naturstein sehen natürlich aus und wirken zeitlos schön. Gleichzeitig sind die Steine sehr robust und zudem rutschfest. Wer jedoch in seinem Garten Natursteinplatten verlegen möchte, muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Dafür erhält der Garten schöne Ergänzungen, die lange Freude bereiten und sowohl für Terrasse als auch Wege bestens geeignet sind.
Betonplatten
Etwas günstiger in der Anschaffung sind Betonplatten. In verschiedenen Farben und Formaten erhältlich, lässt sich der Garten mit diesen Platten modern ausrichten und eine klare Struktur erzeugen. Obwohl die Platten jedoch frostbeständig und sehr strapazierfähig sind, können sich die Platten mit der Zeit verfärben und dunkler ausfallen. Das ist weniger vorteilhaft, wenn einzelne Platten mit den Jahren ausgetauscht werden müssen.
Holz
Holz überzeugt mit warmen, natürlichen Akzenten. Verschiedene Holzarten können zudem den Garten aufwerten und für eine rustikale Atmosphäre sorgen. Wichtig ist, in jedem Fall auf Harthölzer zurückzugreifen, die witterungsbeständig sind. Diese Hölzer bieten viele Vorzüge, benötigen aber auch reichlich Pflege. Neben regelmäßigem Reinigen ist auch ein- bis zweimal pro Jahr eine Behandlung mit Ölen oder Lasuren angebracht. Dementsprechend bleibt das Holz schön und in Form.
Bevor die Platten und Steine verlegt werden, ist es ratsam, sich über den Standort der Terrasse und das Anlegen der Wege Gedanken zu machen. Somit gelingt das Vorhaben problemlos und bereitet im Nachhinein keinen Ärger.
Was ist beim Bau einer Gartenterrasse wichtig zu wissen?
Zu Beginn beschäftigen sich Gartenbesitzer mit dem Standort der Terrasse. Die Ausrichtung beeinflusst die Harmonie des Gartens. Ebenso sollte der Sonnenverlauf über den Tag Berücksichtigung finden. Eine Südterrasse ist für Menschen ideal, die gern viel Sonnenlicht genießen möchten. Wer es hingegen schattiger mag, wählt eine Westterrasse. Diese verspricht lediglich einige warme Sonnenstunden am Abend. Die Ostterrasse verbindet hingegen beide Vorzüge. Morgens ist es auf der Terrasse angenehm sonnig, während es gegen Abend schattig bleibt.
Tipp: Bei offenen Grundstücken ist zudem ein Sichtschutz für die Terrasse einzuplanen. Dieser bewahrt die Gartenbesitzer vor neugierigen Blicken durch Passanten oder Nachbarn.
Was die Größe betrifft, ist eine genaue Ausmessung der Terrassenfläche empfehlenswert. Rund 12 bis 15 Quadratmeter sind für eine kleine Terrasse ausreichend, auf der eine Sitzgruppe, ein Grill sowie ein paar Blumentöpfe Platz finden können. Wer allerdings eine großzügigere Variante bevorzugt, sollte mindestens 20 bis 30 Quadratmeter einplanen. Eine rechteckige Terrasse, die direkt mit dem Haus verbunden ist, passt sich geschickt dem Ambiente an und erscheint modern und ansprechend. Soll die Terrasse eher organisch angelegt werden, sind runde, geschwungene Formen zu verwenden.
Was ist bei Wegen, die durch den Garten führen, zu berücksichtigen?
Ganz gleich, ob sich ein einzelner Weg durch den Garten schlängeln soll oder mehrere Pfade vom Vorgarten bis zu den Beeten führen: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um ein schönes, natürliches Ambiente zu erzeugen. Es ist jedoch von Vorteil, sich vor dem Anlegen von Wegen Zeit zu lassen. Anders als bei der Terrasse ist ein Unterbau für die Gartenwegen nicht nötig. Allerdings ist es sinnvoll, jede Platte und jeden Stein optimal auszurichten. Somit ist ein Begehen der Wege problemlos möglich und es entstehen keine Stolperfallen.
Der Hauptweg kann vom Vorgarten bis zur Terrasse reichen. Von dort kann er sich bis zum Gartenende ziehen. Soll die Wegeführung unterbrochen und mit Nebenwegen ergänzt werden, lassen sich schmalere Wege nach Wunsch anlegen. Ein gerader Weg wirkt dabei strukturiert, während geschwungene Wege für weiche, natürliche Muster sorgen.
Tipp: Wer die Terrasse und sämtliche Wege sowohl am Tage als auch am Abend nutzen möchte, plant direkt eine solide Beleuchtung ein. Die Gartenbeleuchtung strahlt die Platten sowie Steine gezielt aus und sorgt somit für eine gute Orientierung im Garten.




